Sonntag, 16. August 2020

Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede !

Ich bin jetzt schon ein paar Wochen in unserer neuen Heimat. Wochen die geprägt waren von "himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt". Ich gebe es zu:  ich habe den Umzug unterschätzt. Alles ist neu!! Neue Therapeuten, neue Ärzte, neues Umfeld. Ich habe nicht gewusst (nicht wissen wollen), das Raus aus der Komfortzone mit soviel Schmerzen einhergeht. Ich hatte verdrängt, das bereits Tony Robbins vor vielen Jahren, genau das sagte.  "Der Mensch möchte Freude ohne Schmerzen. Das funktioniert aber nicht." Egal was ich erreichen möchte, ich muss etwas dafür tun. Das wiederum kann Unbehagen auslösen, ja sogar Schmerzen. 

Ich darf mir schlicht eingestehen, ich habe Angst, bin traurig, vermisse mein Leben gerade. Einfach in die Stadt gehen mich mit Freunden treffen. Dabei vergesse ich alles was ich über Annahme weiß. Über Akzeptanz. Es braucht Zeit hier anzukommen. Wichtig ist das ich mich nicht mehr bekämpfe und auch nicht meinen Mann. Es ist wie es ist. Auch sollte ich anfangen das Gute zu sehen.

Es ist wunderschön hier. Die Landschaft ein Traum. Die Menschen entspannt. Junior beginnt am 01.09. eine Ausbildung, gesundheitlich fühle ich mich hier viel besser, ich habe wieder Ideen, bin wieder kreativ. Auch habe ich das Briefe und Kartenschreiben wieder für mich entdeckt. Jedoch am allerwichtigsten ist die Erkenntnis,  das meine Freunde auch auf die Entfernung bleiben.











1 Kommentar:

  1. Hallo Jana,
    nach ein paar Wochen von einer neuen Heimat zu sprechen ist mutig.
    Auch Rügen ist wunderschön.Auch dort warst du kreativ .Auch dort hattest du Ideen.
    Werde trotz aller Schwierigkeiten nicht mutlos.
    Kämpfe für dich, kämpfe für deinen Traum.
    Aber glaube mir auch das die Probleme die du beschreibst erst der Anfang größerer Probleme sind.

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